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Beim VW T3 Syncro war serienmässig keine Befestigung einer Winde vorgesehen.
Einige Ausnahmen gab es jedoch, wie z. B. beim Jagdwagen, oder die Montage von Winden auf Kleinserienstossstangen, z. B. Projekt Zwo oder oberhalb des Unterfahrschutzes.
Befestigung einer Winde am Prallelement des T3 Syncro
Im Nachfolgenden wird die Montage einer Windenaufnahme auf dem Prallelement beschrieben.
Das Prallelement dient, wie schon der Name andeutet, zur Aufnahme der Energie, welche bei einem Zusammenstoss
entsteht.
Es kann allerdings nur einen bestimmten Zug in Fahrtrichtung aushalten. Um dort eine Winde zu befestigen und zu benutzen, sollte die Zugkräfte auf den Fahrzeugrahmen verteilt werden, um zu vermeiden, dass die dort vorhandenen Schweissnähte unter der Belastung nachgeben und sich öffnen.
Als Lösung werden zwei kurze Längsträger in die untere Front eingearbeitet, auf denen die Windenaufnahme angebracht ist.
Zugstreben leiten die beim Windeneinsatz auftretenden Zugkräfte über die vordere Getriebehalterung in die Längsträger des Rahmens.
Konstruktion des Windenhalters
In der nachfolgenden Tabelle ist das verwendete Material aufgelistet:
| für den Längsträger:
| 2 Stk.
| Vierkant-Profil 40x40x4 mm,
| Länge 190 mm
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| 2 Stk.
| Schrauben M12x30
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| 3 Stk.
| Unterlegscheiben Innendurchmesser 12 mm
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| 3 Stk.
| Sprengringe Innendurchmesser 12 mm
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| 3 Stk.
| Muttern M12
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| für den Querträger:
| 1 Stk.
| Vierkant-Profil 40x40x4 mm,
| Länge 300 mm
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| für den Windenaufnahme:
| 2 Stk.
| Vierkant-Profil 40x40x4 mm,
| Länge 190 mm
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| 1 Stk.
| Platte 310x160x8 mm
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| 2 Stk.
| L-Profil 40x20x4 mm,
| Länge 300mm
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| 3 Stk.
| Imbusschrauben M10x60
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| 3 Stk.
| Unterlegscheiben Innendurchmesser 10 mm
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| 3 Stk.
| Sprengringe Innendurchmesser 10 mm
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| 3 Stk.
| Muttern M10
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| für die Zugstreben:
| 2 Stk.
| Rundvollprofil 10mm,
| Länge ca. 600 mm
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Bild 1 - Auf diesem Bild ist das Prinzip der Windenaufnahme aus Längs- und Querträgern mit den einzelnen Teilen zu sehen. Die Längsträger werden aus einem Vierkantprofil hergestellt. Die Länge ist so zu wählen, dass der Hauptkühler nach Einbau der Längsträger noch problemlos ausgebaut werden kann. Nach dem Einschweissen einer Mutter M12, welche zur Befestigung der Zugstrebe am Längsträger durch eine Schraube M12 dient, werden die Profile an beiden Enden mit einem entsprechenden Metallstück (ca. 40x40x5 mm) verschlossen. Die beiden L-Profile werden auf der Platte verschweisst, so dass das dritte Vierkantprofil als Querträger dazwischen passt.
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Bild 2 - Um die beiden Längsträger im Prallelement unterzubringen, müssen die entsprechenden Aussparungen im Prallelement an der Front angebracht werden.
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Bild 3 - Die gleichen Aussparungen wie in Bild 2 beschrieben müssen auch am Querträger des Rahmens, unterhalb des Kühlers, angebracht werden.
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Bild 4 - Die Längsträger werden dann erst mit Schweisspunkten angeheftet, um die endgültige Lage und Ausrichtung sicherzustellen. Wichtig ist dabei, dass der Kühler noch ausgebaut werden kann.
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Bild 5 - Jetzt werden die Träger mit den Blechen des Prallelements verschweißt.
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Bild 6 - Wie bei Bild 5 werden auch hier die Träger mit dem Profil des Fahrzeugrahmens unter dem Kühler verschweisst.
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Bild 7 - Das Vierkantprofil der Windenaufnahme wird quer zur Fahrrichtung auf die Längsträger geschweisst.
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Bild 8 - Dabei ist sicherzustellen, das die eigentliche Windenaufnahme ohne Problem montiert und abgenommen werden kann. Es ist ausserdem zu sehen, wie die Befestigung der Winddenaufnahme am Querträger erfolgt.
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Bild 9 - Die Zugstreben werden aus dem Rundprofil gefertigt, indem die Enden abgeflacht werden. Anschliessend werden die Löcher gebohrt, durch die die Zugstrebe mit den Längsträgern und dem vorderen Getriebehalterung verbunden werden. Dazu die Lage der Löcher am besten direkt am Syncro markieren.
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Bild 10 - Alternativ zum Rundprofil kann auch ein entsprechendes Rohr an den Enden abgeflacht werden. Zur Vermeidung von Rostbildung sollten die Öffnungen an den Enden sollten dann allerdings verschweisst werden, um einen ev. Eintritt von Feuchtigkeit zu vermeiden.
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| Jetzt werden die Zugstreben noch nachbehandelt und im Syncro verschraubt.
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Bild 16 - Am Schluss muss noch die Stossstange angepasst werden, indem eine entsprechende Aussparung herausgeschnitten wird.
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Bild 17 - Die erste Einbauprobe sieht vielversprechend aus.
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Montag der Elektrik
Der elektrische Teil der Winde besteht aus der Steuerbox, einer Fernbedienung, welche über ein Kabel an die Steuerbox angeschlossen wird sowie den Plus- und Minus-anschluss an der Batterie. Zusätzlich dazu sollte eine Absicherung des Motors über eine Sicherung (in der Höhe des maximal zulässigen Stroms) sowie ein Batterietrennschalter verwendet werden.
Falls die Winde abnehmbar ist, werden noch entsprechende Steckverbindungen für die Kabel benötigt.
Hier die Liste:
| 1
| Windensteuerbox
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| 1
| Fernbedienung
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| 1
| Batteriekabel
| mind. 25 mm2
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| 1
| Kabeldurchführung
| für Batteriekabel
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| 1
| Massekabel
| mind. 25 mm2
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| 1
| Batterietrennschalter
| ausgelegt für Maximalstrom
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| 1
| Streifensicherung
| ausgelegt für Maximalstrom
|
| 1
| Streifensicherungshalter
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| 2
| Leistungsstecker
| ausgelegt für Maximalstrom
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| 1
| 3-poliges Kabel
| 0,75 mm2
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| 1
| 3-poliger Stecker & Buchse
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| 1
| Alublech
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| Kabelbinder
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Bild 18 - Anschlussplan der Winde
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Bild 19 - Der Anschluss erfolgt gemäss dem Schaltplan von Bild 18. Die Steuerbox der Winde wird über den Batterietrennschalter von der Batterie versorgt. In diesem Fall werden zwei Batterien über einen Batterieumschalter zur Versorgung parallel geschlossen. Der Batterieumschalter wird am Kasten unterhalb des Beifahrersitzes angeschraubt, nachdem die beiden von den Batterien kommenden Versorgungskabel und das Kabel zur Steuerbox an den entsprechenden Klemmen des Umschalters befestigt wurden.
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Bild 20 - Das Batteriekabel wird dann durch eine Bohrung mit Kabeldurchführung im Radkasten unter dem Beifahreresitz nach vorne bis zur Steuerbox geführt.
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Bild 21 - montierter Batterieumschalter
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Bild 22 - Die Steuerbox wird hinter dem Kühler oberhalb des Unterfahrschutzes mit Hilfe eines passenden Alublechs am Rahmen befestigt.
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Bild 23 - Das Kabel der Fernbedienung wird verlängert, in den Innenraum geführt. Die einzelnen Leiter werden an eine 3-polige Buchse angelötet, welche am Armaturenbrett befestit wird.
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Bild 24 - Die Anschlüsse an die Steuerbox werden in zwei Leistungsstecker geführt, welche es erlauben, Winde und Box voneinander zu trennen und die Winde abzunehmen.
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Die untenstehenden Bilder zeigen die montierte Winde, wobei die Steuerbox noch nicht im Inneren verschwunden ist. Der Masseanschluss wird derzeit vom Windenmotor an die Karosserie geführt.
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Bild 25 - Frontansicht Zum jetztigen Zeitpunkt ist die Steuerbox auf der Winde montiert.
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